Aktuelles
Early Bird Turnier: Klein, aber fein und ganz anders
Wie der Name des Turniers „Early Bird“ schon sagt, war sehr frühes Aufstehen angesagt. Um 7:00 Uhr war der erste Flight am Start. Das Aufstehen war natürlich eine harte Probe, die aber von den 19 Teilnehmern bis auf 2 Schlafmützen mit Bravour bestanden wurde. Und es hat sich auch noch mehr als gelohnt!!! Es ist einfach traumhaft, wenn man um solch eine Uhrzeit den ganzen Golfplatz für sich alleine hat – nur begleitet von den Vögeln, die um diese Uhrzeit ein Mords-Getöse veranstalten. Nach Turnier und Siegerehrung war es noch nicht einmal Mittag und man hatte noch richtig was vom Tag.
Im Vordergrund stand der Spaß und davon hatten wir jede Menge. Denn wir haben ein sog. Bindfaden-Wettspiel ausgetragen. Nein, nein, ein Bindfaden-Wettspiel hat nichts mit "Knöpfe um die Wette annähen" zu tun. Jeder Spieler erhält nämlich anstatt seiner Vorgabe ein abgemessenes Stück Bindfaden. Ein Vorgabeschlag entspricht 50 cm Bindfaden. Ein Spieler mit Spielvorgabe 20 bekommt also 10 Meter Bindfaden. Der Spieler kann jetzt den Bindfaden dazu benutzen, den Ball von seiner ursprünglichen Stelle zu irgendeiner beliebigen Stelle auf dem Platz zu legen (auch näher zur Fahne). Dabei wird der Bindfaden von der ursprünglichen zur verlegten Lage gespannt und das entsprechende Stück abgeschnitten. Können Sie sich vorstellen, was das für ein großartiges Gefühl ist, einen Ball, der 5 cm im Aus liegt, mit 10 cm Bindfaden wieder ins Spiel zu bringen?! Oder einen Steckschuss aus der Bunkerkante mit einem breiten Grinsen und 30 cm Bindfaden auf das Grün zu verholen?! Und wer kennt sie nicht, die direkt an der Lochkante liegen gebliebenen Putts?! Auch hier wird mit 2 cm Bindfaden ein Putt und damit ein ganzer Schlag gespart. Der grandioseste Bindfaden-Einsatz gelang an Loch 15, hier hatten wir tatsächlich mit 30 cm Bindfaden ein fast echtes Hole-in-One.
Gutes Course Management ist natürlich auch hier gefragt. Denn ist der Bindfaden verbraucht, so spielt der Spieler wie beim normalen Zählspiel seine Runde ohne weitere Vergünstigungen zu Ende. Also sollte man sich für den Fall der Fälle immer ein Stück Bindfaden aufheben. Auf der anderen Seite möchte man natürlich am Ende auch nicht mehr so viel Bindfaden übrig haben, denn vorher hätte das bestimmt noch einen Schlag sparen können...
Als weitere Überraschung haben wir die Löcher 10 und 11 als gemeinsames Par 5 gespielt, also vom 10. Abschlag das 10. Grün ausgelassen und (mehr oder weniger) direkt auf das 11. Grün gespielt. Das waren dann für die Damen stolze 460 Meter und für die Herren sogar 520. Man kann sich in der Theorie gar nicht vorstellen, wie anders sich plötzlich diese beiden Löcher spielen. Für etwas Verwirrung hat dann das 18. Grün gesorgt. Denn hier haben die Spieler 2 Fahnen auf dem Grün vorgefunden, eine ganz unten und eine ganz oben. Doch das war kein Versehen der Greenkeeper, sondern Absicht!!! Jeder Spieler durfte sich „seine“ Fahne aussuchen. So musste niemand den gefürchteten Putt auf der 18 von oben nach unten ausführen. Ebenso wenig musste man von ganz unten gefühlte 50 Meter bergauf putten. Eine Fahne war auf jeden Fall zum erleichterten Einputten in der Nähe. Böse Zungen behaupten, dass die Spielleitung das nur gemacht hat, weil sie selbst sonst immer große Schwierigkeiten auf den 18. Grün hat. Und wer weiß, wahrscheinlich war ja auch der Bindfaden längst alle :-)))
Am besten mit diesen ungewohnten Bedingungen kamen Monika Birkenstock (38 Bruttopunkte), Mark Tornow (34) und Dr. Dr. Axel Schäfer (34) zurecht, sie machten die ersten drei Plätze unter sich aus. Den gemischten Nearest to the Pin an Loch 4 sicherte sich Dr. Gabriele Simko-Leonhard. Die Longest Drives auf unserem neuen Par 5 Loch, der 10/11, gewannen Dr. Angela Schäfer und Mark Tornow. Herzlichen Glückwunsch an die Sieger!!!
Sie sehen, das war kein gewöhnliches Turnier, weder von der Startzeit noch von der Spielform. Aber wir wollten bewusst mal etwas anderes machen. Die Grundidee hat unsere im positiven Sinn verrückte Spielführerin geliefert. Vielen Dank dafür!!!. Alle Teilnehmer hatten jede Menge Spaß. Wir sind wild entschlossen so etwas im nächsten Jahr zu wiederholen. Bestimmt spielen dann auch mehr Mitglieder mit, denn sie wissen ja jetzt, was sie verpasst haben.
Mark Tornow und Susanne Bauckholt
(Spielleitung)
Im Vordergrund stand der Spaß und davon hatten wir jede Menge. Denn wir haben ein sog. Bindfaden-Wettspiel ausgetragen. Nein, nein, ein Bindfaden-Wettspiel hat nichts mit "Knöpfe um die Wette annähen" zu tun. Jeder Spieler erhält nämlich anstatt seiner Vorgabe ein abgemessenes Stück Bindfaden. Ein Vorgabeschlag entspricht 50 cm Bindfaden. Ein Spieler mit Spielvorgabe 20 bekommt also 10 Meter Bindfaden. Der Spieler kann jetzt den Bindfaden dazu benutzen, den Ball von seiner ursprünglichen Stelle zu irgendeiner beliebigen Stelle auf dem Platz zu legen (auch näher zur Fahne). Dabei wird der Bindfaden von der ursprünglichen zur verlegten Lage gespannt und das entsprechende Stück abgeschnitten. Können Sie sich vorstellen, was das für ein großartiges Gefühl ist, einen Ball, der 5 cm im Aus liegt, mit 10 cm Bindfaden wieder ins Spiel zu bringen?! Oder einen Steckschuss aus der Bunkerkante mit einem breiten Grinsen und 30 cm Bindfaden auf das Grün zu verholen?! Und wer kennt sie nicht, die direkt an der Lochkante liegen gebliebenen Putts?! Auch hier wird mit 2 cm Bindfaden ein Putt und damit ein ganzer Schlag gespart. Der grandioseste Bindfaden-Einsatz gelang an Loch 15, hier hatten wir tatsächlich mit 30 cm Bindfaden ein fast echtes Hole-in-One.
Gutes Course Management ist natürlich auch hier gefragt. Denn ist der Bindfaden verbraucht, so spielt der Spieler wie beim normalen Zählspiel seine Runde ohne weitere Vergünstigungen zu Ende. Also sollte man sich für den Fall der Fälle immer ein Stück Bindfaden aufheben. Auf der anderen Seite möchte man natürlich am Ende auch nicht mehr so viel Bindfaden übrig haben, denn vorher hätte das bestimmt noch einen Schlag sparen können...
Als weitere Überraschung haben wir die Löcher 10 und 11 als gemeinsames Par 5 gespielt, also vom 10. Abschlag das 10. Grün ausgelassen und (mehr oder weniger) direkt auf das 11. Grün gespielt. Das waren dann für die Damen stolze 460 Meter und für die Herren sogar 520. Man kann sich in der Theorie gar nicht vorstellen, wie anders sich plötzlich diese beiden Löcher spielen. Für etwas Verwirrung hat dann das 18. Grün gesorgt. Denn hier haben die Spieler 2 Fahnen auf dem Grün vorgefunden, eine ganz unten und eine ganz oben. Doch das war kein Versehen der Greenkeeper, sondern Absicht!!! Jeder Spieler durfte sich „seine“ Fahne aussuchen. So musste niemand den gefürchteten Putt auf der 18 von oben nach unten ausführen. Ebenso wenig musste man von ganz unten gefühlte 50 Meter bergauf putten. Eine Fahne war auf jeden Fall zum erleichterten Einputten in der Nähe. Böse Zungen behaupten, dass die Spielleitung das nur gemacht hat, weil sie selbst sonst immer große Schwierigkeiten auf den 18. Grün hat. Und wer weiß, wahrscheinlich war ja auch der Bindfaden längst alle :-)))
Am besten mit diesen ungewohnten Bedingungen kamen Monika Birkenstock (38 Bruttopunkte), Mark Tornow (34) und Dr. Dr. Axel Schäfer (34) zurecht, sie machten die ersten drei Plätze unter sich aus. Den gemischten Nearest to the Pin an Loch 4 sicherte sich Dr. Gabriele Simko-Leonhard. Die Longest Drives auf unserem neuen Par 5 Loch, der 10/11, gewannen Dr. Angela Schäfer und Mark Tornow. Herzlichen Glückwunsch an die Sieger!!!
Sie sehen, das war kein gewöhnliches Turnier, weder von der Startzeit noch von der Spielform. Aber wir wollten bewusst mal etwas anderes machen. Die Grundidee hat unsere im positiven Sinn verrückte Spielführerin geliefert. Vielen Dank dafür!!!. Alle Teilnehmer hatten jede Menge Spaß. Wir sind wild entschlossen so etwas im nächsten Jahr zu wiederholen. Bestimmt spielen dann auch mehr Mitglieder mit, denn sie wissen ja jetzt, was sie verpasst haben.
Mark Tornow und Susanne Bauckholt
(Spielleitung)